Schriften: Kurzbeschreibung

Zur Arbeits- und Funktionsweise von regionalen Koordinierungsstellen
Eine exemplarische Analyse auf der Basis von Fallbeispielen
Band 3

von Manfred Geiger

über den Autor:

Diplom-Soziologe Manfred Geiger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (ISO), Saarbrücken


Über das Buch:

Die Sinnhaftigkeit von Kooperation und Koordination in der Pflege ist unstrittig. Weitgehend geklärt ist auch die Frage, welche Aufgabe in diesem Zusammenhang den speziell zu diesem Zweck eingerichteten Koordinierungsstellen zukommt. Entsprechende Konzeptionen, mithin Vorstellungen, wie Koordinierungsstellen idealtypischerweise funktionieren sollten, sind hinreichend beschrieben.
Näherer Betrachtung und Analyse bedürfen vor allem die konkreten Abläufe und Rahmenbedingungen von Koordinierungsbemühungen, die Art und Weise, wie Koordination zustande kommt und sozial gemacht wird: Unter welchen Voraussetzungen und aus welchen Interessenlagen heraus werden Koordinierungsstellen eingerichtet? Wie kommen sie mit den als relevant erachteten Kooperationspartnern ins Gespräch und in einen ergiebigen Arbeitszusammenhang? Was hält ein Kooperationsgeflecht zusammen? Welche Kräfte sind hier am Werk? Mit welchen Strategien scheint dies mehr oder weniger gut zu gelingen?
Diesen Fragen geht die vorliegende Studie anhand von Fallbeispielen aus dem BMG-Modellprogramm nach. Dabei geht es weniger um eine evaluative Würdigung einzelner Koordinierungsstellen denn um eine möglichst anschauliche Charakteristik von empirisch beobachtbaren Funktionsweisen und -voraussetzungen, die von grundlegender Bedeutung und damit vor allem unter dem Gesichtspunkt der Übertragbarkeit von Modellerfahrungen interessant sind.

Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Begleitung zum Modellprogramm des Bundesministeriums für Gesundheit zur "Verbesserung der Situation der Pflegebedürftigen"

Saarbrücken 2001, 93 Seiten, gb., Preis: € 5,00 - ISBN 3-935084-00-5

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