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Projekt: Evaluation von Pflegestützpunkten in Deutschland

Seit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, das im Jahr 2008 in Kraft trat, besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf Pflegeberatung. Seither sind ca. 500 Pflegestützpunkte eingerichtet worden, wobei diese in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich dicht angesiedelt sind. Das Projekt dient dazu, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Situation von Pflegestützpunkten in Deutschland zu generieren. Dabei sollen die Erfolge der Stützpunktarbeit ebenso herausgearbeitet werden wie die derzeit noch bestehenden Umsetzungsprobleme auf verschiedenen Ebenen. Die Ergebnisse werden genutzt, um die Diskussionsgrundlage über Entwicklungspotentiale von Pflegestützpunkten zu fundieren und Handlungsempfehlungen für politisch Verantwortliche und Stakeholder im Gesundheitswesen zu formulieren.
Mit der Evaluation sollen vor allem folgende Fragen beantwortet werden:

Zum Einsatz kommen verschiedene sozialwissenschaftliche Methoden, darunter insbesondere eine schriftliche Befragung der Mitarbeiter/innen von Pflegestützpunkten, Experteninterviews mit ausgewählten Stakeholdern im Pflege- und Gesundheitswesen sowie explorative Workshops.

Auftraggeber: Friedrich-Ebert-Stiftung
Projektstand: abgeschlossen (01.12.2013 bis 31.12.2014)
Projektleitung: Dr. Sabine Kirchen-Peters
Projektbearbeiter: Lukas Nock
Veröffentlichung: Kirchen-Peters, Sabine; Nock, Lukas (2015): Evaluation der Pflegestützpunkte in Deutschland. Saarbrücken (i.V.)