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Verarmungs- und Ausgrenzungsrisiken in den Zeiten von "Hartz IV"

Mit den jüngsten Arbeitsmarkt- und Sozialreformen sind gravierende Einschnitte in die Lebenssituation vieler Menschen verbunden. Das Risiko von Verarmung und Ausgrenzung scheint größer zu werden. Umso wichtiger ist es, Ablaufprozesse und Auswirkungen dieser Reformbestrebungen zu verfolgen und Möglichkeiten einer Gegensteuerung zu sondieren.

Hierzu hat die Arbeitskammer des Saarlandes einen Forschungsauftrag an das iso-Institut vergeben, der sich vor allem mit den Eingliederungsbemühungen nach SGB II befasst. Primär zuständig für diese Aufgabe sind im Stadtverband Saarbrücken und in vier der fünf saarländischen Landkreise die zu diesem Zweck von Arbeitsagentur und Kommunen gegründeten Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) sowie in der Optionskommune St. Wendel die kommunale Arbeitsförderung. Weiterhin beteiligt sich das iso-Institut an der Aufbereitung einschlägiger Daten für eine saarlandweite Bestandsaufnahme von Ausgrenzungsrisiken und erkundet die Auswirkungen von "Hartz IV" auf die Jugendhilfe sowie die Gemeinwesenarbeit in Stadtteilen.

 

Auftraggeber: Arbeitskammer des Saarlandes
Projektstand: abgeschlossen Febr. 2006 (Laufzeit: 10/2005 - 02/2006)
Projektbearbeiter: Dr. Manfred Geiger
Veröffentlichungen: Geiger, Manfred: Fordern und fördern. Chancen und Risiken von Hartz IV, eingearb. u. auszugsweise veröffentlicht in: Arbeitskammer des Saarlandes (2006): Bericht an die Regierung des Saarlandes, Saarbrücken: AK des Saarlandes.