Gute Schichtarbeit in gesunden Organisationen – wissenschaftliche Analysen und betriebliche Gestaltungsstrategien

Das im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) geförderte Vorhaben setzt an dem Problem vieler Unternehmen an, eine wachsende Zahl von meist älteren Beschäftigten mit Einschränkungen zur Leistung von Schichtarbeit adäquat einzusetzen. Je mehr Mitarbeiter nicht mehr für Schichtarbeit verfügbar sind, desto schwieriger wird der Ersatz durch (noch) „schichttaugliche“ Mitarbeiter, für die in der Konsequenz die Arbeitszeitbelastungen und gesundheitliche Risiken ansteigen. Hier liegt erheblicher Forschungs- und Gestaltungsbedarf. Der Ansatzpunkt des Projekts besteht darin, in diesem Feld anwendungsorientiertes Wissen zu generieren und zum Gegenstand von personalpolitischen Handlungsansätzen und Gestaltungsstrategien zu machen.
Das Projekt adressiert Beschäftigte und Interessenvertretungen, verantwortliche Führungskräfte in Unternehmen und Experten/Multiplikatoren. Es verfolgt dabei zwei strategische Ziele:

In den am Verbund mitwirkenden Unternehmen aus Industrie und Dienstleistungssektor werden Bestandsaufnahmen durchgeführt und Prozesse zur Entwicklung betrieblicher Modelllösungen initiiert und begleitet. Damit zukünftig auch andere Unternehmen von den Projektergebnissen lernen können, wird ein Transfer der Modellentwicklungen durch die Erstellung öffentlichkeitswirksamer Publikationen und durch die Mitwirkung bundesweiter und regionaler Transferpartner im Verbund sichergestellt.

 

Projektstand: laufend (1.7.2016-30.6.2019)
Projektleiter: Dr. Volker Hielscher
Projektbearbeite/innen: Dr. Elena Kreutzer, Dr. Ingrid Matthäi
Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Fachliche Begleitung Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA)
Projektträger:

Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub)

Verbundpartner:

 

ejot


Transferpartner: