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Moderne Gruppenarbeit und ältere Arbeitnehmer

Gruppenarbeit wird von manchen Wissenschaftlern per se als adäquate Form zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer angesehen. Die Älteren, so die allgemeine Einschätzung, könnten ihre beruflichen Erfahrungen und ihr Wissen in die Gruppe ein- bringen, während ihre möglicherweise vorhandenen Schwächen und Leistungseinschränkungen von den Arbeitskollegen ausgeglichen werden könnten. Aufbauend auf den Ergebnissen einer empirischen Recherche in vier Industriebetrieben, die als Pioniere bei der Einführung gruppenorientierter Arbeitssysteme gelten, wird nachgezeichnet, dass es auf die konkrete Ausgestaltung von Teamarbeit ankommt, ob sie integrativ oder ausgrenzend gegenüber weniger leistungsfähigen Gruppenmitgliedern wirkt.

Um Gruppenarbeit "alterstauglich" zu gestalten, ist es beispielsweise wichtig, dass

Die Verwirklichung dieser Prämissen ist an ein betriebliches Selbstverständnis gebunden, wonach keine festen Leistungsnormen für alle Beschäftigten gleichermaßen gelten, sondern individuelle Besonderheiten und Unterschiede in der Personal- und Arbeitspolitik berücksichtigt werden. In präventiver Perspektive geht es zugleich darum, der Gesundheit und dem Gesunderhalt der aktuell jüngeren und leistungsstarken Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einen zentralen Stellenwert einzuräumen.

Auftraggeber:Arbeitskammer des Saarlandes
Projektstand:abgeschlossen
Projektbearbeiter:
Veröffentlichungen:
  • Morschhäuser, Martina (1995): Moderne Gruppenarbeit und ältere Arbeitnehmer, in: AK-Beiträge Heft 1.
  • Morschhäuser, Martina (1996): Modernisierung und alternde Belegschaften. Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer bei Gruppenarbeit, Gelsenkirchen, Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik, Heft 5.